2026 05 29 EUROPAWETTBEWERB4Und wie möchten sie es mitgestalten?

Mit großer Kreativität und beeindruckendem Engagement haben auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Benediktiner in den Jahrgangsstufen 9, 10 und Q1 am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Der europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands. Er fand in diesem Jahr zum 73. Mal statt und stand unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“

Insgesamt haben sich fast 75.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und den Deutschen Schulen im Ausland zu dem diesjährigen Wettbewerbsmotto Gedanken gemacht, Visionen entwickelt und diesen in vielfältigen Formen künstlerisch, musikalisch oder literarisch Ausdruck verliehen.

Wir freuen uns sehr, dass auch zwei Schülerinnen unseres Gymnasiums für ihre überzeugenden Ergebnisse mit einem 3. Preis auf NRW-Landesebene ausgezeichnet wurden: Maya Köster und Somea Koopmann aus der Q1. 

Im Rahmen der Preisverleihungsfeier an der Siegfried-Drupp-Europagrundschule in Dortmund wurden die beiden Preisträgerinnen unserer Schule für ihren Poetry Slam mit Urkunden und einem Büchergutschein geehrt. 

In ihrem Projekt beschäftigen sich die beiden Oberstufenschülerinnen mit der Frage, ob Gedanken in Europa tatsächlich frei sind. Dabei zeigen sie, dass Gedankenfreiheit zwar ein grundlegendes europäisches Recht ist, in der Realität aber oft durch Fake News, soziale Medien und Populismus beeinflusst wird. In ihrem Beitrag stellen Maya und Somea die Werte Europas wie z.B. Respekt und Meinungsfreiheit der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit gegenüber, während das Video für Europa als gemeinsame Wertegemeinschaft steht und wirbt. Das Projekt unserer beiden Q1-Schülerinnen soll deutlich machen, dass Gedankenfreiheit Verantwortung bedeutet und aktiv geschützt werden muss. 

Wir gratulieren Maya und Somea herzlich und freuen uns mit ihnen über ihren Erfolg.

Die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb ist am Gymnasium der Benediktiner inzwischen zu einer kleinen Tradition geworden und steht allen Interessierten offen. Der Wettbewerb ist dabei eine tolle Möglichkeit, sich kreativ und kritisch mit europäischen Themen auseinanderzusetzen. Auch die nächste Wettbewerbsrunde unter dem Motto „Europa gerecht gestalten – was kostet die Zukunft?“ verspricht wieder spannende Themen.

Text und Fotos: Hendrik Grewe